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Therapie in der chinesischen Medizin

Die Chinesische Medizin kennt 5 Säulen der Therapieverfahren, die je nach Diagnose  des Disharmoniemusters und Schwere der Erkrankung eingesetzt werden.

Der Schwerpunkt der Therapie stützt sich  auf zwei sich ergänzende Methoden, die idealerweise kombiniert angewendet werden: die Phytotherapie und die Akupunktur.

Die Phytotherapie – die innere Therapie – wirkt energetisch mit pflanzlichen Arzneimitteln vom Körperinneren her. Diese Anwendung von Arzneimitteln ist das wichtigste, vielfältigste und am feinsten steuerbare Therapieverfahren der chinesischen Medizin. Pflanzliche und mineralische Stoffe werden in einer individuell zusammengestellten Rezeptur als Abkochung oder als pulverisiertes Granulat täglich eingenommen. So wird das innere Gleichgewicht wieder hergestellt und eine grössere Vitalität erreicht.

Bei der Akupunktur – der äusseren Therapie – wird der blockierte Energiefluss mit feinen Nadeln moduliert. Im Körper existiert ein Wegesystem zur Verteilung energetischer Prozesse. Die Akupunkturpunkte erlauben einen Zugang und eine Einflussnahme auf dieses energetische Fliesssystem. Ziel dieser Therapie ist, das Qi in seinem Wegesystem zu erreichen und mit der Nadel zu modulieren. So sind Blockaden zu lösen, der Qi-Fluss zu kräftigen oder ein krankhaftes Qi auszuleiten. 

Darüber hinaus werden, wenn es notwendig ist um die Selbstheilungskräfte des Patienten zu unterstützen, Übungen aus dem Qi gong angeleitet, Ernährungsempfehlungen ausgestellt und Verhaltensmassnahmen zur Lebenspflege mitgegeben. Um so die Lebensqualität zu steigern.